Parks und Gärten in Thüringen

Ob fürstliche Anlagen, botanische Sammlungen, Kurparks, Landschaftsgärten oder moderne Stadtparks – über 2.000 Parks und Gärten in Thüringen laden zum Flanieren, Verweilen und Genießen ein. Wer nach ausgiebigem Kulturprogramm Erholung braucht, ist in den städtischen Grünanlagen bestens aufgehoben. Unter Laubengängen und an Flussufern, in botanischen Gärten und Schlossparks kann man wunderbar auftanken. Ein Ausflug für die Sinne!

Unsere Blütenpracht ...

Chinesischer Garten in Weißensee
Die perfekte Verbindung von Garten und Bier

Das Glück liegt in Weißensee

„Zwei Bier und ein Mord!“, rufe ich aus, als wir das Ortsschild mit der Aufschrift „Weißensee“ passieren. „Was?“ Clara, die unseren Wagen steuert, bremst spontan. „Na, Weißensee!“ rufe ich aufgeregt.
Sonnenaufgang am Saalestrand in Jena
Erholung in und um Jena

Willkommen im Paradies

Viel Grün, kurze Wege und buntes Studentenleben. Kultur, Restaurants und eine erholsame Umgebung mit traumhaften Rad- und Wanderwegen. Eingebettet in eine südländisch anmutende Landschaft mit nahegelegenen Burgen und Schlössern. Willkommen im Paradies – willkommen in Jena.
Schloss und Park Altenstein gehört zu den Juwelen der Thüringer Parklandschaften
Eine Rundreise durch Thüringens Grün

Aus dem Barock nach Japan

Fernöstliche Gartenkultur mit Bonsais, der Duft von über 450 Rosenarten, ein 160 Hektar großer, herzoglicher Landschaftspark: grundverschiedener könnten die Parks und Gärten in Thüringen nicht sein. Auf einer Entdeckungsreise schaue ich mir reich verzierte Blumenbeete an, staune über Landschaftsarchitektur und lasse mir eine laue Sommerbrise unter Blumenranken um die Nase wehen.
Panorama der Stadtmauer in Mühlhausen
3 auf einen Streich

Städtehopping im Norden

In kürzester Zeit möglichst viel sehen wollen? Das war die Vorgabe meiner Freundin, Charlotte, für unseren Wochenendtrip. Sie mag muckelige Städte mit mittelalterlichem Flair – auch Kopfsteinpflaster, Fachwerkhäuser und verwunschene Gässchen haben es ihr angetan. Das wäre „super instagramable“ wie sie immer sagt. Nur gut, dass sich das hervorragend mit meinem geplanten Städte-Hopping inklusive kleinen Kulturprogramms vereinen lässt. Dann mal los.
Blick auf Schloss Belvedere aus der Vogelperspektive
Weimars grüne Seite

Gartenkunst an der Ilm

„Wege sind stumme Führer“, zitiert Andreas Pahl den großen Gartenkünstler Fürst Pückler und zeigt auf ein romantisch bemoostes Mauerwerk mit geschwungener Brücke, aufwendig errichtet im perfekten Ruinen-Look. Auch die Fichten in seiner Nähe stünden keineswegs zufällig da. Weimars Gartenkunst lädt zum Staunen ein.
Pavillon im Schlosspark Tiefurt bei Weimar
Schloss und Park Tiefurt

Musenort der Weimarer Hofgesellschaft

Der Plan: Wir verbringen einen Tag im Park von Schloss Tiefurt – picknicken, quatschen und die frische Luft außerhalb der Stadt genießen. Laut Wettervorhersage wolkenloser, blauer Himmel, angenehme Temperatur. Die Realität: Wir kamen im Park an und keine halbe Stunde später goss es aus Eimern.
Goethes Gartenhaus in Weimar
Rosenhecken, Spargelbeet und Freiluftlabor

Goethe im Gartenfieber

Seine Liebe zur Natur beschert der Nachwelt einen riesigen Fundus von Gedichten und Betrachtungen. Was Johann Wolfgang von Goethe beschreibt, liegt buchstäblich vor seiner Haustür – allzu oft findet er die Inspiration in seinen Gärten und dem Park an der Ilm. In den fünf Jahrzehnten seiner Weimarer Zeit war der Dichter immer wieder mit Natur, Botanik und Gartenbau beschäftigt.
Fast wie im Hochgebirge: Der Rennsteiggarten auf dem Hauptkamm des Thüringer Waldes
Die ganze Welt im Garten

Direkt am Rennsteig

Nur Gänseblümchen und Löwenzahn? Von wegen! Im besonderen Klima des Rennsteiggartens, einem Botanischen Garten am Ortsrand von Oberhof, gedeihen seit 50 Jahren Gebirgspflanzen aus fast allen Hochgebirgswelten der Erde – vom kaukasischen Kranzenzian bis hin zum Adonisröschen aus dem Himalaja. Viele sind in der freien Natur bereits ausgestorben und stehen unter strengem Schutz. Im Thüringer Wald haben sie ein sicheres Refugium gefunden – zur Freude von Botanikern und Besuchern.
Thüringer Bergbahn im Schwarzatal
Die Thüringer Bergbahn

Mit der Bahn ins Kräuterland

Im wildromantischen Schwarzatal wartet mit der Thüringer Bergbahn ein echter Schatz auf Freunde historischer Eisenbahnen und Naturliebhaber. Die voll elektrisierte Bahn versieht ihren Dienst seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Im Sommer kann man sich im offenen Wagen die frische Waldluft um die Nase wehen lassen oder im Olitätenwagen den thematischen Einstieg in das Thüringer Kräuterland finden.